30.07.2019 campus-leben

Es geht um Japan

Verlagsabend der Kurt Wolff Stiftung

Am Abend des 30. Julis ging es um Japan. – Und natürlich, wie immer am Abend mit der Kurt Wolff Stiftung, um das Buch, um die Literatur! Mit dabei waren diesmal Stefan Weidle, ehemaliges, langjähriges Vorstandsmitglied der Stiftung und Verleger, sowie Katja Cassing, Verlegerin des cass-verlags.

Nachdem Weidle gewohnt informativ und kurzweilig die Stiftung sowie seinen unter anderem auf Exilliteratur spezialisierten Verlag vorstellte, folgten die etwa 80 Auszubildenden gebannt den Ausführungen der Verlegerin. Schließlich ist der cass-verlag einer der ganz großartigen Besonderheiten in der deutschsprachigen Verlagslandschaft. Als expliziten Verlagsschwerpunkt steht beim cass-verlag nämlich die japanische Kultur und insbesondere die japanische Literatur im Mittelpunkt: «cass widmet sich der Vermittlung herausragender japanischer Belletristik und Kriminalliteratur.» Zu den Autoren gehören Choukitsu Kurumatani, Kazuki Kaneshiro und Arimasa Osawa – in Japan große, preisgekrönte Namen, im Deutschen Neuentdeckungen. Vervollständigt wird das literarische Programm durch moderne Klassiker wie Morio Kita und Osamu Dazai, dessen «Gezeichnet» in Japan zu den meistgelesenen Werken überhaupt gehört, daneben Takiji Kobayashis berühmtes «Fabrikschiff» – der Klassiker der japanischen Arbeiterliteratur.

Der weidle Verlag und der cass-verlag – zwei wahre Perlen der bundesrepublikanischen Verlagslandschaft! In diesem Sinne vielen Dank für den schönen, begeisternden Abend!

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